"Jede zweite Stromrechnung sei falsch
" - diese TV-Meldung sorgt für Aufregung.
In mehreren Fernsehberichten wurden in den vergangenen Wochen Elektrizitätszähler gezeigt, die angeblich die verbrauchte elektrische Energie zum Nachteil der Verbraucher falsch erfassen. Es wird behauptet, dass dies keine Einzelfälle sind und ein großer Prozentsatz der Elektrizitätszähler davon betroffen sei. Diese Aussagen können in keinster Weise bestätigt werden.
Weiterhin wurde der falsche Eindruck erweckt, dass durch einfache Prüfungen vor Ort eine zuverlässige Aussage über die Messgenauigkeit von Elektrizitätszählern gemacht werden könne. Zunächst aber sollten die angeschlossenen Verbraucher sowie die Elektroinstallation durch einen Fachmann überprüft werden, und ggf. kann eine eingeschränkte Vorprüfung durch den Endkunden selbst durchgeführt werden. Sollte dann im Einzelfall der Verdacht bestehen, dass ein Elektrizitätszähler nicht korrekt funktioniert, kann eine sog. Befundprüfung des Zählers beantragt werden. Der Zähler wird hierzu in einer staatlich anerkannten Prüfstelle oder der zuständigen Eichbehörde eingehend überprüft.
Weitere Details zum Thema erhalten Sie unter den untenstehenden Links vom Landesbetrieb Mess- und Eichwesen Nordrhein-Westfalen sowie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.
Weitere Informationen:
Pressemitteilung LBME
Weitere Informationen (LBME)
Infoblatt "Vertrauenswürdige Stromzähler" Informationen aus der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt PTB vom 16. Juli 2008 finden Sie hier.
7 erste Hilferegeln bei Zählersorgen finden sie hier.